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Am 2. und 3. Oktober fand in Odessa ein zweitägiges ukraineweites BiZ-Seminar zur Geschichte und Heimatkunde zum Thema „Vertreibung aus dem Elternhaus“ statt.

Am 2. und 3. Oktober fand in Odessa ein zweitägiges ukraineweites BiZ-Seminar zur Geschichte und Heimatkunde zum Thema „Vertreibung aus dem Elternhaus“ statt.

Die Referentin des Seminars war:

Die Referentin für Geschichte und Heimatkunde; Historikerin; ein Mitglied des Rates der Deutschen der Ukraine – Plesskaja Elvira Germanowna.

Zu dem Seminar kamen Vertreter deutscher gesellschaftlicher Organisationen aus verschiedenen

Regionen der Ukraine. Das traurige Jubiläumsdatum hat alle Teilnehmer vereint: Der Beginn der Massendeportationen durch das Dekret vom 29. August 1941 und die Vertreibung der Deutschen aus ihren Wohnorten in unbewohnbare Gegenden in Nord-Kasachstan, im hohen Norden, in Sibirien. 

Die Teilnehmer tauschten Erfahrungen bei der Erforschung und Bewahrung der Erinnerung an diese Tragödie aus und sprachen über die Verantwortung gegenüber der heutigen Generation, damit so etwas nie wieder passiert. Mit Interesse haben sich die Teilnehmer den Film „Die Deportierten“, sowie eine mobile Fotoausstellung des Zentrums für deutsche Kultur „Widerstrahl“ – „Lebendige

Gesichter der Abschiebung“, angesehen. Die Anwesenden sowie die Gemeindemitglieder der lutherischen Paulskirche lernten wichtige Archivdokumente, Verordnungen der Sowjetregierung und der GKO, wie auch Fotografien von Repressionen und Zwangsumsiedlungen des deutschen Volkes kennen.

Veranstalter des Seminars:

Bildungs-Informationszentrum „BiZ-Ukraine“

Regionale Landeskulturgesellschaft Deutscher „Wiedergeburt“

An dem Seminar nahmen Vertreter von 10 Organisationen teil.

5 Oktober 2021